Seniorenspielnachmittag

In Lauterbrunnen treffen sich die Seniorinnen und Senioren zusätzlich jeden Dienstagnachmittag. Bei Kartenspiel oder Brettspiel, jedenfalls mit viel Lachen und Gedankenaustausch.

 

In den Wintermonaten sind wir ab 13.45 Uhr im Stöckli und beschliessen den Nachmittag mit einem feinen Zvieri. Am ersten Dienstag spielen wir um die gleiche Zeit im Altersheim Günschmatte im oberen Saal zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims.

 

In den Sommermonaten treffen wir uns um 14 Uhr (wenn es heiss ist, erst um 15 Uhr) in den Sportanlagen Eyelti, um da eine - zwei - drei Runden Minigolf zu spielen.

 

Wer nicht mehr spielen mag, hilft im Restaurant bei einem Karten- oder Schachtelspiel oder schaut einfach zu.

 

Auch hier nehmen wir ein gemeinsames Zvieri.

 

Neugierige und Spielungewohnte werden gerne vom Team begrüsst und beraten, eingeführt und allenfalls angelernt. Die älteste Teilnehmerin, die noch Minigolf gelernt hat, war 84-jährig.

 

Keiner zu alt, um mit andern zusammen etwas zu unternehmen!

 

Leitung Pfr. M. Tschanz mit Team

 

Es tut gut:

  • einander zu begrüssen, bekannte und auch neue Gesichter zu sehen,
  • sich während des Kaffees miteinander zu unterhalten
  • vieles von einander zu erfahren
  • an die zu denken, die wegen Krankheit nicht da sein können und ihnen einen schriftlichen Gruss zu schicken
  •  an die zu denken, die zu uns gehörten und verstorben sind
  •  miteinander zu singen - Lieder, die zur Jahreszeit oder zum Thema des Nachmittags passen
  •  über ein Thema nachzudenken und informiert zu werden
  • miteinander zu feiern und vergnügt zu sein
  • ein feines Z'vieri zu geniessen
  • und vieles mehr...

«Es war wieder so schön, es hat gut getan», so ist häufig die Reaktion der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Gott gab uns Atem,
damit wir leben.

Er gab uns Augen,
dass wir uns sehn.

Gott hat uns diese
Erde gegeben,
dass wir auf ihr
die Zeit bestehn.

 

Gott gab uns Ohren,
damit wir hören.

Er gab uns Worte,
dass wir verstehn.

Gott will nicht diese
Erde zerstören.

Er schuf sie gut,
er schuf sie schön.

 

Gott gab uns Hände,
damit wir handeln.

Er gab uns Füsse,
dass wir fest stehn.

Gott will mit uns
die Erde verwandeln.

Wir können neu
ins Leben gehn.

(Text: Eckart Bücken;
RG 841)